SEMINAR

Barrierefreiheit - Neubau, Bestand und Sanierung

Projektentwicklung

Barrieren werden erst „fühlbar“, wenn durch Unfall, Krankheit oder Gebrechlichkeit der Bedarf an barrierefreiem Wohnen eintritt. Dabei sorgt Barrierefreiheit nicht nur im Akutfall für mehr Sicherheit und Bequemlichkeit, sondern erhöht die Lebensqualität in allen Lebensabschnitten und ermöglicht auch im Anlassfall in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben.

Sowohl im Neubau, als auch bei Sanierungen stellt das Thema „Barrierefreiheit“ Wohnbauunternehmen vor enorme Herausforderungen. Normen und Vorschriften sollen dabei unterstützen, die Anforderungen „richtig“ und wirtschaftlich zu erfüllen. Sowohl die ÖNORM B 1600, als auch die OIB Richtlinie 4 enthalten detaillierte Vorschriften und Vorgaben. Zwar ist in der OIB Richtlinie 4 (Version 2015) der Verweis auf die ÖNORM B 1600 entfallen, doch was heißt das nun für die Praxis? Welche monetären Belastungen entstehen durch diese Maßnahmen? Oder sprechen wir in diesem Zusammenhang ohnehin schon fast von „Standard“?

Inhalte

  • ÖNORM B 1600 – barrierefreies Bauen
  • OIB Richtlinie 4 (2015) – Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit
  • Praxisbeispiele im Bereich Neubau
  • Praxisbeispiele Sanierung, Adaptierungen
  • Barrierefreiheit – in allen ihren Facetten
  • Gestaltungsspielräume erkennen
  • Anpassbarer Wohnbau
  • Zwei- bzw. Drei-Sinne-Prinzip
  • Exkurs: Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG)


Zielgruppe
Alle Projektbeteiligte im Bereich Neubau und Großinstandsetzung von mehrgeschossigen Wohnbauten wie ProjektleiterInnen, BauleiterInnen, MitarbeiterInnen der Sanierungsabteilung sowie MitarbeiterInnen in der Hausverwaltung.