AUFBAU-SEMINAR

Preisbildung bei nachträglicher WE-Begründung im WGG

Hausverwaltung & Sanierung

Es gibt nur wenige Bereiche im WGG, die so viele Fragen aufwerfen wie die nachträgliche WE-Begründung. Verschiedene interne Preisbildungsvorschriften sorgen für Verunsicherung bei den damit befassten MitarbeiterInnen, aber auch Anspruchsvoraussetzungen, Durchsetzbarkeit und Überprüfungsmöglichkeiten sind oft nicht bekannt. Hinzu kommen noch Unsicherheiten durch den mit der WGG Novelle 2016 eingefügten § 15g WGG, insbesondere bei der Ermittlung und Bekanntgabe des Verkehrswertes, in der Handhabung des Differenzbetrages sowie hinsichtlich der Eintragung und Löschung des Vorkaufsrechts. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Auffassungen betreffend Übergangsbestimmungen und Geltung des § 15g WGG. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Rechte und Pflichten der GBV und die Ansprüche der MieterInnen sowie über die verschiedenen Möglichkeiten der nachträglichen WE-Begründung auch unter Berücksichtigung der aktuellen Judikatur und lernen vor allem die Preisbildung anhand praktischer Beispiele kennen.

Inhalte

      • Rechte und Pflichten der GBV
      • Anspruch des Mieters/der Mieterin
      • Erstbezug – Folgebezug
      • Durchsetzbarkeit
      • Interne Preisbildung
      • Verkehrswert
      • Maßgeblicher Zustand
      • Berücksichtigung von Investitionsersatzansprüchen
      • Zahlung des Differenzbetrages
      • Angemessenheitsprüfung
      • Spekulationsverbot
      • Vorkaufsrecht
      • Eintragung und Löschung
      • Voraussetzungen
      • Übergangsrecht
      • Schicksal des EVB
      • (Zwischen-) Abrechnungen

      Zielgruppe

      Aufbau-Seminar für MitarbeiterInnen gemeinnütziger Bauvereinigungen, die mit der nachträglichen WE-Begründung sowie der Preisbildung befasst sind. Das Seminar richtet sich auch an RechtsanwältInnen und NotarInnen.