FRAK Modul 88: Verwaltungsvereinigung – Ausgedinge oder Zukunftsmodell?

Freitag-Akademie für Führungskräfte

Nur noch bis 31. Juli 2021 haben die 20 kleinsten gemeinnützigen Bauvereinigungen die Möglichkeit, sich als Verwaltungsvereinigung“ zu erklären. Damit verbunden sind eine Beschränkung des Geschäftskreises auf die Bewirtschaftung des Bestandes und ein Entfall der gesetzlichen Baupflicht. Könnte das ein Modell auch für neu zu gründende Genossenschaften sein? Mit dem Fokus auf eine Bebauung und Verwaltung nur einer oder mehrerer Liegenschaften?

Wie „Regel-Unternehmen“ sind auch gemeinnützige Verwaltungsvereinigungen grundsätz- lich von der Körperschaftsteuer befreit. Quasi im Ausgleich für den Entfall der dauernden Baupflicht gibt es jedoch handfeste wohnzivilrechtliche und betriebswirtschaftliche Unterschiede. Etwa eine Halbierung der 2%-igen Rücklagenkomponente bei Vermietung sowie eine Widmung der „Auslauf-Entgelte“ nur zugunsten des objektbezogenen EVB. Einer effizienten und an den Bewohnerbedürfnissen orientierten Bewirtschaftung des Bestandes sind – inklusive Nachverdichtung – jedoch kaum Grenzen gesetzt. Was spricht für und was gegen so ein Modell? Wie müssten die rechtlichen Rahmenbedingungen ausgestaltet sein, um beispielsweise auch neuen Genossenschaften und „Baugruppen“ den Zugang in die Wohnungsgemeinnützigkeit zu eröffnen? Dazu mehr bei Modul 88 der Freitag-Akademie.

EXPERTiNNEN UND PRAKTIKERiNNEN

lic. phil. Ivo Balmer
Regionalverband der gemeinnützigen Wohnbauträger Nordwestschweiz, im Vorstand dreier Wohnbaugenossenschaften in Basel-Stadt

Mag.a Sabine Götsch
Vorstandsmitglied Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Gartensiedlung

Eveline Hendekli, BA
Vorständin DieWoGen, Wohnprojekte-Genossenschaft e. Gen.

Mag. Peter Neundlinger
Vorstand und Obmann Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Süd-Ost

Peter Rippl
Vorstand die HausWirtschaft e.Gen.

MinR. Dr. Andreas Sommer
Wirtschaftsministerium, Wien

Dr. Gernot Tscherteu
Geschäftsführer realitylab gmbh